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Es war lange Zeit in Vergessenheit geraten.
Aber der Mensch ist ein Tragling!

Das Tragen eines Kindes entspricht also unserer Natur und hat somit nichts mit Verwöhnen zu tun.
 
Tragen stillt die Bedürfnisse des Babys und fördert seine Entwicklung.
Es findet durch die Nähe zu den Eltern leichter in unsere Welt und wird zufriedener.


Vorteile des Tragens

- positive Auswirkungen auf die körperliche u. geistige Entwicklung
   Ihres Babys,  Insbesondere  für die Hüfte und die Wirbelsäule
- Förderung der taktilen Wahrnehmung und des Gleichgewichtssinnes
   des Kindes.
- Das natürliche Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit wird befriedigt.
- Ihr Baby ist überall mit dabei und darf die Welt mit Ihnen zusammen erleben.
- Die Bindung zwischen Eltern und Kind wird gestärkt.
- Der Gleichgewichtssinn wird geschult.
- Schreibabys profitieren von dem engen Kontakt zu den Eltern und finden
   einfacher zur Ruhe.
- Ihre Hände sind wieder frei für andere Dinge, z.B. für Geschwisterkinder und
   Haushalt.
- Mehr Flexibilität als mit einem Kinderwagen


Auch wenn Tragen kein Hexenwerk ist, sollte es von Beginn an richtig erlernt werden, um sich und seinem Kind eine lange und glückliche Tragezeit zu ermöglichen.

In regelmäßigen Abständen oder nach Bedarf biete ich Infoabende an.
Für nähere Infos gehen Sie auf Kurse und Flohmarkt


Jede/r will nur das Beste für sein Kind, das steht eindeutig außer Frage.

Gerade wenn die Kleinen agiler und neugierig auf die Welt werden, ist man geneigt Ihnen einen direkten Blick in diese neue Welt zu ermöglichen.

Leider greift die Trageindustrie dieses Bedürfniss immer häufiger auf und bewirbt Tragen in Blickrichtung, momentan sehr massiv.
Ich sehe diese Trageposition auch immer wieder und werde während den Infoabenden sehr oft gefragt, wie sich diese Trageweise auf das Kind auswirkt und wieso sie im Tuch und den zu empfehlenden Tragen nicht angewendet werden soll.

Es gibt nur eine richtige Antwort dazu

Diese Trageweise ist SCHÄDLICH für Rücken und Hüfte des Kindes und deshalb nich zu empfehlen oder in guten Tragen einfach nicht möglich.

Aus folgenden Gründen rate ich davon ab:

* Die Spreiz-Anhock-Haltung ist nicht möglich, da der Steg zwischen den Beinchen nicht richtig breit gezogen werden kann.
 * Der Rücken des Babys wird nicht richtig gestützt, da er gegen den Bauch oder die Brust des Trägers gedrückt wird. (Achtung Hohlkreuz!)
* Das Köpfchen des Babys wird nicht richtig abgestützt.
* Das Baby kann zwar nach „vorne“ sehen, durch die vielen Eindrücke kann es aber zu einer Reizüberflutung kommen.
* Bei Jungen drückt das Tuch / die Tragehilfe auf die Hoden, bei Mädchen auf Symphyse und Genitalbereich.


Da viele Eltern um diese Problematik beim Kauf einer Tragehilfe NICHT aufgeklärt werden, möchte ich dies hiermit noch einmal tun.
Auch Orthopäden und Physiotherapeuten warnen immer wieder vor dieser  Trageweise.
Hierzu gibt es in der Hebammenpraxis am Infoboard auch einen Flyer.

http://www.trageberatung.org/flyer.pdf

Wenn Sie Ihrem Baby den Blick in die Welt beim tragen ermöglichen wollen, nutzen Sie dazu eine Trageweise auf dem Rücken oder der Hüfte.
Bei einer orthopädisch korrekten Tragehilfe sind Trageweisen auf dem Rücken und der Hüfte möglich.

Wenn Sie Fragen zu der Thematik haben.
Scheuen Sie sich nicht mich anzusprechen, ich helfe gerne und immer weiter, denn dazu bin ich bei den monatlichen Frühstücken, Infoabenden und in einigen Sprechstunden ( meist Freitags ) in der Hebammenpraxis vor Ort.